Gewerbeleasing

Unternehmen und Freiberufler benötigen meist aus verschiedenen Gründen ein Fahrzeug oder eine Fahrzeugflotte für ihr Geschäft. Für die Finanzierung ist Gewerbeleasing dabei oft die bessere Variante als ein Fahrzeugkauf.

Was ist Gewerbeleasing?

Leasing stammt als Wort aus dem Englischen, abgeleitet von „to lease“ und entspricht in der Art einem Mietvertrag. Dabei erhält ein Leasingnehmer von einem Leasinggeber ein Fahrzeug für eine bestimmte Laufzeit.

Während des Leasings nutzt der Leasingnehmer das Fahrzeug und zahlt dafür die monatlichen Leasingraten. Gewerbeleasing und damit verbundene Angebote stehen jedoch nur Unternehmen, Gewerbetreibenden sowie Selbstständigen zur Verfügung. Sie erhalten Angebote für Neuwagen zu jeweils günstigen Konditionen in monatlichen Raten.

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Wie funktioniert Gewerbeleasing?

Wenn Unternehmen oder Selbstständige ein Firmenfahrzeug leasen möchten, ist das Vorgehen einfach in folgenden Schritten möglich.

1. Leasingangebote einholen und vergleichen: Oft entscheiden Details, ob die Konditionen für das gewünschte Leasing passen. Händler und Plattformen für gewerbliches Leasing sind die ersten Anlaufstellen für die Recherche eines passenden Leasingangebotes.

2. Passt ein Leasingangebot auf die eigenen Bedürfnisse wie zugeschnitten, beginnen die Gespräche. Hier besteht die Möglichkeit, weitere Rabatte oder zusätzliche Leistungen zu verhandeln. Das bietet sich beispielsweise an, wenn ein Unternehmen gleich mehrere Autos leasen möchte. Anschließend werden Leasingrate und die Laufzeit des Vertrages vereinbart. Die monatliche Leasingrate zahlt der Leasingnehmer über die Laufzeit. Abhängig von einem konkreten Angebot fallen eventuell Anzahlung oder eine größere Schlussrate an.

3. Der Leasinggeber überreicht das Fahrzeug, das nun durch den Leasingnehmer im Rahmen der vereinbarten Laufzeit genutzt werden kann. Meist enthält die Leasingrate weitere Services wie Kosten für Werkstattbesuche und Reparaturen, die dann ebenfalls bei Bedarf in Anspruch genommen werden können.

4. Ist der Zeitraum für das Gewerbeleasing abgelaufen, folgt die Leasingrückgabe. Das Auto geht zurück an den Leasinggeber, der häufig ein neues Leasingangebot macht. Alternativ ist es auch möglich, für den Restwert das geleaste Fahrzeug zu kaufen.

Voraussetzungen für gewerbliches Leasing

Gewerbeleasing können nur Unternehmen, Gewerbetreibende und Selbstständige nutzen, während für Privatpersonen andere Leasingmodelle in Frage kommen. Bevor ein Leasingvertrag zwischen Leasinggeber und Betrieb beschlossen wird, erfolgt eine Prüfung der gewerblichen Voraussetzung sowie eine Bonitätsprüfung. Leasing-Anbieter prüfen die Kreditwürdigkeit des Unternehmens und nehmen Einblick in Geschäftsvorgänge. Dafür sind die Unterlagen mit der betriebswirtschaftlichen Auswertung (BWA) des Steuerberaters und die Bilanzen der letzten Jahre geeignet.

Daraus lässt sich durch den Leasinggeber schlussfolgern, ob ein Gewerbeleasing und das entsprechende Angebot unterbreitet werden kann. Unternehmen, die bereits länger als sechs Monate auf dem Markt tätig sind, besitzen hier einen Vorteil. Allerdings schließt das keine Start-ups aus, die erst kürzlich gegründet wurden. Auch sie haben die Option, ein Fahrzeug über Gewerbeleasing zu nutzen. Solche Unternehmen müssen jedoch damit rechnen, dass die monatliche Leasingrate höher ausfällt oder ein Leasing nur mit Anzahlung möglich ist.

Auswahl der richtigen Leasingvariante

Es existieren verschiedene Leasingarten, die sich über die Berechnung der Leasingrate unterscheiden. Die zwei häufigsten Varianten des Leasings sind das Kilometerleasing und das Restwertleasing. Welche Leasingart besser ist, hängt von der Nutzung des Fahrzeugs ab. Beim Kilometerleasing zahlen Leasingnehmer nur die tatsächlichen Kilometer, die zurückgelegt wurden. Wird die vorab vereinbarte Laufleistung pro Jahr in Summe erheblich über- oder unterschritten, erfolgt jeweils eine Nachzahlung oder eine Erstattung. Anders verhält es sich, wenn das Fahrzeug per Restwertleasing übernommen wird. Hier wird der Restwert des Fahrzeugs zum Ende der vereinbarten Laufzeit geschätzt und im Vertrag festgehalten. Daraus berechnet sich die monatliche Leasingrate.

Privatfahrten mit Gewerbeleasing?

Diese Frage stellen sich Angestellte häufig, wenn sie einen geleasten Firmenwagen nutzen. Darf ich mit einem Dienstwagen auch private Fahrten durchführen? Die Antwort lautet: Ja, Mitarbeiter dürfen den Firmenwagen auch privat fahren, wenn die Privatnutzung des Firmenwagens durch das Unternehmen grundsätzlich erlaubt wird. Dann entsteht allerdings ein geldwerter Vorteil, der versteuert werden muss. Dafür gibt es zwei Methoden: pauschal über die Ein-Prozent-Regel des Brutto-Listenpreises oder durch ein lückenlos geführtes Fahrtenbuch. Besitzt ein Unternehmen mehrere Firmenautos im Fuhrpark, erleichtern moderne Applikationen mit GPS-Tracking die Arbeit im betriebsinternen Flottenmanagement.

Vorteile von Gewerbeleasing gegenüber Finanzierung

Auf den ersten Blick ist der Kauf eines Neuwagens über einen Kredit die bessere Entscheidung. Denn auch diese Finanzierung bietet monatliche Raten und ist das Auto abbezahlt, gehört es dem Unternehmen. Allerdings steckt hier die Wahrheit im Detail, denn die Monatsbeiträge an die Bank sind wesentlich höher als beim Leasen. Zudem ist meist eine Anzahlung fällig, wenn ein Auto über einen Kredit finanziert wird. Geht das Auto als Eigentum an das Unternehmen über, hat es darüber hinaus deutlich an Wert verloren.

Im Vergleich dazu bietet das Gewerbeleasing unzählige finanzielle Vorteile. Obwohl Angestellte den geleasten Firmenwagen nutzen, gehört er nicht zum Betriebsvermögen. Das Fahrzeug verbleibt rechtlich als Eigentum beim Leasinggeber. Auch beim Gewerbeleasing lassen sich die monatlichen Raten als Betriebsausgabe vollständig von der Steuer absetzen. Die Ausgaben reduzieren den Gewinn, sodass sich auch die steuerlichen Abgaben verringern.

Abhängig von der Organisationsstruktur des Unternehmens werden die Ausgaben für das Gewerbeleasing entweder in einer Einnahmen-Überschuss-Rechnung oder einer Gewinn-und-Verlustrechnung ausgewiesen, um steuerliche Vorteile zu genießen. Durch Leasen besteht die Option, das Fahrzeug nach der Laufzeit gegen einen Neuwagen zu tauschen. So bleiben Unternehmen durchweg flexibel und nutzen moderne und repräsentative Firmenwagen.

Leasing im Gewerbe: Welche Versicherungen sind nötig?

Für Firmenwagen ist im Normalfall eine Kfz-Haftpflichtversicherung sowie eine Vollkaskoversicherung abzuschließen. Manche Anbieter inkludieren diese Leistungen in die monatliche Leasingrate. Es lohnt sich jedoch nach einem Vergleich, die Versicherungen selbst abzuschließen. Dann besteht die Möglichkeit, eine Kaskoversicherung mit GAP-Klausel zu wählen. Sie sichert Kosten ab, die entstehen, wenn der Leasinggeber eine Forderung stellt, falls das geleaste Fahrzeug einen Totalschaden erleidet oder es zum Diebstahl kommt.

Gewerbeleasing mit KINTO: Das sind die Vorteile

KINTO bietet komplette Pakete für Unternehmen, die sich für Gewerbeleasing interessieren und ein Auto oder mehrere Fahrzeuge leasen möchten. Wir erstellen individuelle Angebote und gestalten diese so, dass sie alle Bedürfnisse erfüllen.

Im ersten Schritt wählen Sie einen neuen Firmenwagen aus. Unsere Modelle umfassen neueste Fahrzeuge der Marken Toyota und Lexus in verschiedenen Ausstattungsvarianten. Unternehmen, die ihren Fuhrpark auf Modelle umstellen, die weniger CO2-Emissionen ausstoßen, finden bei KINTO eine große Palette an modernen Antriebsformen. Wählen Sie Firmenwagen mit konventionellen Motoren sowie mit Hybrid,Plug-in-Hybrid oder reine Elektromotoren.

Anschließend stellen Sie eine Anfrage und wir melden uns mit einem individuellen Angebot bei Ihnen. Gemeinsam besprechen wir, welche zusätzlichen Leistungen und Optionen zu ihrem Leasing passen und gestalten den Leasingvertrag.

Der KINTO Firmenwagen-Ratgeber